Talk – Die Sonne, das Universum und wir
Shownotes
In dieser Folge von Was wir wissen senden wir eine Aufzeichnung der Talk-Reihe "Am Puls" mit dem Titel "Die Sonne, das Universum und wir" vom 3. September 2025.
Die Sonne ist ein Objekt der Extreme – riesengroß und enorm heiß – und ohne sie gäbe es keine Wärme, kein Licht, wohl auch kein Leben auf der Erde. Sie bestimmt unseren Tag, unsere Jahreszeiten, unsere ganze Existenz. Ihre Oberfläche wird von gewaltigen Eruptionen erschüttert, welche geladene Teilchen ins All und manchmal bis zur Erde schleudern, wo sie Polarlichter hervorrufen oder Satellitensignale beeinflussen können. Gleichzeitig ist die Sonne nur ein winziger Teil eines unermesslich großen Universums, in dem Milliarden Sterne leuchten.
Welche Bedeutung die Sonne in unseren Leben spielt, wie lange sie noch leuchten wird, was man über sie überhaupt herausfinden kann und was man als sogar Laien-Astronom:in zur Sonnenforschung beitragen kann, diskutierten Astrid Veronig, Sonnenphysikerin an der Universität Graz und Norbert Siller, Wissenschaftskommunikator und Lehrer für Physik und Religion am BRG Kepler in Graz. Moderiert wurde die Veranstaltung von Norbert Swoboda von der Kleinen Zeitung.
Diese Veranstaltung fand im Orpheum Extra in Graz in Kooperation mit der Kleinen Zeitung statt.
Veranstaltung: Am Puls – Die Sonne, das Universum und wir
Kontakt: podcast@fwf.ac.at
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Dieser Podcast ist im Auftrag des Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF entstanden.
Redaktion und Produktion in redaktioneller Unabhängigkeit: Francesca Grandolfo und Thomas Zauner
Redaktionelle und technische Unterstützung: sisigrant
Musik: Kaspar Arens
Visuelle Gestaltung: HammerAlbrecht
Transkript anzeigen
00:00:11:
00:00:32: Hallo und willkommen zu einer neuen Talkfolge von Was Wir Wissen.
00:00:36: Mein Name ist Thomas Zauner, hier stellen wir euch Aufzeichnungen von Veranstaltungen des Wissenschaftsfonds FWF vor während wir an der nächsten Staffel arbeiten.
00:00:46: Diesmal geht es um die Sonne – ein Himmelskörper der Extreme!
00:00:50: Riesengroß, uralt und unglaublich heiß spendet sie unserer Erde das Licht und die Wärme, die es für das Leben hier braucht.
00:00:59: Über den Einfluss und die Bedeutung der Sonne und ihren Platz in noch viel größeren Universum diskutierten die Sonnenphysikerin Astrid Veronig von der Universität Graz und der Wissenschaftskommunikator und Lehrer für Physik und Religion Norbert Siller.
00:01:15: Die Diskussion fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Am Puls" am 3. September 2025 im Orpheum Extra in Graz, in Kooperation mit der Kleinen Zeitung statt.
00:01:27: Geleitet hat das Gespräch kleine Zeitungsredakteur Norbert Swoboda.
00:01:31: Viel Spaß beim Hören!
00:01:49: Sonne mit dem Thema Universum.
00:01:52: Mit dem Thema, woher kommen wir?
00:01:56: Wohin gehen wir beschäftigen
00:01:59: und
00:02:01: ich darf mich nur ganz kurz vorstellen mein Name ist Norbert Swoboda.
00:02:04: ich bin da hier für die Kleine Zeitung oder dort Wissenschaftsredakteur und darf die beiden wirklichen Experten begleiten und sie begleitet bei diesem Thema.
00:02:18: Es ist im Rahmen einer Veranstaltungsserie des Forschungsfonds FWF.
00:02:25: Unsere zwei Gäste, Auskunftspersonen und Experten sind einerseits Frau Professorin Astrid Veronig.
00:02:34: Sie ist Sonnenphysikerin, also Physikerin spezialisiert auf die Physik der Sonne.
00:02:41: Sie hat was vielleicht weniger ... Was nicht jeder weiß zu diesem Lehrstuhl, wenn man so will.
00:02:50: Auch das österreichische Sonnen-Observatorium der Kanzelhöhe in Kärnten gehört.
00:02:57: Das ist auch Sie betreuen, verantworten.
00:03:01: Fachlich hat sie über Sonnenflares also die Ausbrüche promoviert und es sieht sich wie eine rote Linie durch.
00:03:14: Es gab Forschungsaufenthalte am Goddard Space Flight Center der NASA in den USA.
00:03:22: Sie hat sich dann 2009 an der Universität Graz habilitiert und hat dann 2020 ihre Professor im Rahmen des Instituts für Physik angetreten, das ist ein Teil der Physik.
00:03:37: Und ihre Forschung beschäftigt sich mit der Physique von energetischen Strahlungsausbrüchen und Massenauswü rfen unserer Sonne.
00:03:45: Und vor allem auch deren Auswirkungen auf das Weltraumwetter, auf der Erde.
00:03:51: Was wichtig ist jede Physik benötigt auch ein gewisses experimentelles Umfeld.
00:03:58: in dem Fall schon Beispiel ist Frau Professor auch beteiligt an den STIX Röntgen Teleskop des an Bord der Solarorbiter Mission.
00:04:10: Was das genau ist und was es tut, werden wir heute noch genauer erfahren.
00:04:15: Aber da gibt's auch ganz aktuelle Nachrichten.
00:04:19: Ja die Arbeit besteht aus vielen Forschungsprojekten und das muss man vielleicht durchaus einmal in dem Rahmen auch erwähnen, die ihm gefördert werden von unterschiedlichen Stellen.
00:04:29: Vom FWF haben wir schon gehört.
00:04:31: Der FFG ist ein anderer Forschungsfonds und auch von der Europäischen Weltraumbehörde ESA wo Österreich Mitglied ist.
00:04:40: Dann darf ich auch kurz vorstellen den Professor Norbert Siller, er ist Wissenschaftskommunikator und Lehrer für Physik und Religion am BRG Kepler in Graz.
00:04:52: Er hat dementsprechend Physik- und Theologie in Salzburg und Graz studiert und ist aber sozusagen außerhalb dieser schulisch beruflichen Seite Auch sehr intensiv beim steirischen Astronomenverein StAV tätig.
00:05:09: Er betreut die Schulsternwarte, gibt Astronomiekurse des BRG Kepler und hat das Keplerdeleskop treffen 2018
00:05:18: gegründet.
00:05:19: Das ist sozusagen ein Ort get-together von Schülern, von Interessierten, von Experten usw.
00:05:28: Und seit Jänner 2024
00:05:29:
00:05:30: macht er auch den Podcast Astronomie am Kepler.
00:05:34: Und da sehe ich seit der letzten Schule auch Austria Space Ambassador, aber das müssten Sie dann noch genau erklären was darunter gemeint ist?
00:05:50: Ja es geht um die Sonne und uns zentral gestieren.
00:05:55: ein Himmelskörper der gewisserweise fruchtbar ist Aber auch furchtbar sein kann, wenn man auf den Wüsten denkt.
00:06:05: Wenn sich unter Umständen die Strahlungsleistung erhöhen würde – was das für uns bedeuten würde.
00:06:13: Das ist ein gigantischer Himmelskörper im Vergleich.
00:06:17: Ein Komma drei Milliarden Mal geht die Erde in die Sonne hinein.
00:06:23: Es sind neue unvorstellbare Zahlen.
00:06:26: Die Sonne ist ... Hundertfünfzig Millionen Kilometer von der Erde entfernt.
00:06:31: und was das auffällige ist, wir sehen sie jeden Tag aufs Neue.
00:06:38: Und das führt mich gleich zu meinen ersten Fragen.
00:06:42: ich möchte es irgendwie so strukturieren dass man beginnen mit dem einfachsten und gleich zum kompliziertesten übergehen.
00:06:51: deswegen würde ich Sie jetzt fragen wenn man die Sonne denkt,e in Aufgang und Untergang, dann ist es eine Erfahrung die jeder Mensch seit Kindesbeinen macht.
00:07:03: Und das seit der Tausend von Jahren.
00:07:06: Vielleicht können Sie ein wenig erzählen was sozusagen dieses ganz allgemeine Wissen dass wir als Menschen über die Sonne haben wohin dies besteht und wohin das vielleicht auch besonders ist?
00:07:19: Dann kann man den großen Bogen schlagen.
00:07:22: Wo befindet sich heute die Forschung?
00:07:24: Wo sind die aktuellen, ganz spannenden Fragen, die vielleicht jetzt im Lein gar nicht durch den Kopf gehen können.
00:07:32: Aber damit man es sehen kann, dass man sich seit tausend von Jahren genauso neugierig beschäftigen kann mit diesem Zentralgestirn wie heute.
00:07:42: Wenn Ihnen das recht ist!
00:07:44: Bitte!
00:07:44: Ja natürlich da wechsel von Tag und Nacht also Helligkeit, Dunkelheit sondern Auch der wechselte Jahreszeiten, was auch mit dem Stand der Sonne zu tun hat, hat natürlich die Menschheit geprägt.
00:07:57: Seitdem gibt es überhaupt das Leben der Menschen geprägt.
00:08:01: Wenn man ernten kann und zur Bett geht... ...den Körper des Menschen, wenn ihr die Hormone ausstößt um gut schlafen zu können,... ...wann einem wach wird.
00:08:13: In früheren Zeiten hatte man zum Beispiel den Tag immer in zwölf Stunden eingeteilt von.
00:08:18: Aufgang der Sonne bis zum Untergang, egal wie lange es dauert hat.
00:08:24: Man hat im Sommer lange Stunden gehabt und in den Winter kurze Stunden, weil eben diese Wechsel von Helligkeit und Dunkelheit das Leben der Menschen ja ohnehin geprägt hat, man ist munter geworden, man selber hatte Tageslichtseide auch genützt um arbeiten zu können und man ist so bettgegangen wenn's dunkel worden ist und hat dann vier Nachtwachen gehabt um das ganze zu überprüfen.
00:08:45: also der Wechsel Das Sonne am Tag und übrigens doch auch wichtig, die Sterne in der Nacht.
00:08:52: Immer was ganz zentrales für die Menschheit das Auffälligste, Augenfälligse, dass es halt überhaupt gibt!
00:08:59: In der Menschheitsgeschichte, was jeder überall in irgendeiner Form hat und was natürlich alle Menschen in ihre Kultur mit integriert haben.
00:09:07: Und das hat die Menschen immer schon befasst?
00:09:09: Und ich gehe mal davon raus... Die haben sie dann Versucht Aufzeichnungen zu machen, wie oft geht die Sonne auf bis ein Jahr um ist und so weiter.
00:09:19: Nämlich an dass das dann am Beginn unserer Wissenschaft war vermute ich jetzt einmal.
00:09:26: Ja das ist etwas was heutzutage gar nicht mehr selbstverständlich ist in früheren Kulturen Sondern am Mahlfall, weil man hat so viel zu tun gehabt.
00:09:37: Kein ChatGPT, kein Internet, kein Instagram.
00:09:40: Man hat den Himmel beobachtet.
00:09:42: was tut sich da?
00:09:42: Was ändert sich denn?
00:09:43: Man hat gemerkt im Moment die Sonne geht ja nicht immer am gleichen Ort auf und am gleichen Ort unter.
00:09:50: das verschiebt sich hier auch mit der Zeit oder auch der Mond geht nicht immer an dem gleichen Ort ab und am gleichen dort runter Und jeden Tag um eine halbe Stunde bis eine Stunde später.
00:10:02: damals Alltagserfahrungen gewesen der Menschheit, die ich glaube heute Menschen gar nicht mehr so bewusst machen.
00:10:09: Also da sind auch Dinge, die die Menschen über Jahrtausende geprägt haben, durch unsere moderne Zivilisation mit Licht und Innenräumen in dieser Form gar nicht mal so vorhanden wie es früher aber das Leben also durchgängig geprägte hat wo die Ernte danach ausgerichtet worden ist bis hin zu dass das ganze Leben in gewisser Weise versucht wurde mitologisch am Himmel abzubilden?
00:10:34: Ja, dann machen wir vielleicht einen großen Sprung hinzu.
00:10:39: Wo befindet sich momentan die Sonnenforschung?
00:10:42: Was kann man sagen?
00:10:43: Was sind derzeit die großen spannenden Fragen?
00:10:45: Ich meine diese Dinge sind natürlich längst gekehrt wie das mit dem Auf- und Untergang ist und warum die Sonne manchmal dort aufgeht und am nächsten Tag oder ein Monat später war anders.
00:10:58: was sind halt so die großen Fragen, die einen bewegen?
00:11:02: Wir sind heute in der Sonnenforschung sehr daran interessiert, wie es zur Aktivität der Sonne kommt.
00:11:08: Das ist aber auch unser Spezialgebiet in Graz.
00:11:10: Die Sonnes kommt immer wieder zu starken Magnetfeldern und dann kommen diese dunklen Sonnenflecken.
00:11:14: Wenn man die Sonne beobachtet, kann das plötzlich zur Stahlungsausbrüchen, kann es plötzlich auch zum Materie auswürfen, samt dem Magnetfeld, dass sich auf die Erde treffen kann.
00:11:25: Und zwar stehen wir jetzt am Teil ganz gut nicht besonders gut.
00:11:30: Und das ist sehr wichtig, jetzt insbesondere in Messungen vom Magnetfeld zu machen oder messen von des Auswürfen.
00:11:37: Für das Magnetfelder Sonne ist es wichtig und das ändert sich.
00:11:40: Alle elf Jahre wohlt sich das um das Magnetsfeld und wir haben alle elf Jahre viele Sonnenflecken damit weniger.
00:11:47: Da gibt's ja auch schon angesprochen um die Solororbiter-Mission, dass eine Mission, die die Sonne beobachtet mit verschiedenen Teleskopen im sichtbaren Bereich, im ultravioletten, im Röntgenbereich, wo wir auch mitarbeiten. Und der Solarorbiter bewegt sich langsam aus der Erdbahn, also aus der Bahn der Erde um die Sonne, heraus.
00:12:04: Um das jetzt so auf fifteen, sechzehn, siebzehnt Grad und kann jetzt erstmals eigentlich auf die Pole der Sonne schauen.
00:12:10: Und das für uns Wichtige ist, schauen Sie mal so drauf, wenn wir da oben in den Sonnen herum.
00:12:15: Die Pole sind ganz wichtig zum Beispiel für die Umpolung des Magnetfeldes.
00:12:20: Also ob man einen magnetischen Ort bei den Südpolen und nach Elfern dreht sich das um.
00:12:24: Und damit aber keine Messungen.
00:12:25: Das soll Arbeiter gerade sehr wichtig!
00:12:27: um erstens auch wirklich das Magnetfeld von den Polen zu messen.
00:12:31: Jetzt fange ich ganz blöde, einfache Frage.
00:12:34: Dreht sich die Sonne selbst auf und wenn ja gleich wie wir?
00:12:39: Und b. Irgendwie die Sonnen wirkt wie ein total simpler Körper.
00:12:44: Na gut, das ist irgendwo irgendwelche Wasserstoffkernen, Kernbrennen abbrenn, Vorgänge sind dort.
00:12:52: aber im Grunde ist unsere Erde Irgendwie komplizierter mit den verschiedenen Schichten als die Sonne.
00:12:59: Aber vielleicht habe ich da ein völlig falsches Bild, wie kann man das sagen?
00:13:04: Die Sonne ist in gewisser Weise schon homogenes.
00:13:06: Die Erde stimmt, dass eigentlich riesige Gaskugel überhaupt aus Wasserstoff und dann zuteilen auch zum Viertel aus Helium.
00:13:13: und im Inneren wird permanent ganz zur Kernfusion zum Wasserstoff zu Helium oder durch Energie freigesetzt werden.
00:13:20: Ganz viel wird auch außen transportiert und wird abgestrahlt Jede Sekunde, viermal zehn oder zwanzig Watte und die Energie muss im Inneren erzeugt werden.
00:13:29: Und das ist natürlich relativ homogen, weil der Sonne wirklich eine große Kugel ist, die man ähnlich ausschaut.
00:13:34: Jetzt hat es aber etwas und das ist das Magnetfeld ... Das ist ein bisschen ein Auszeichner.
00:13:39: Das Magnetfelt ist bei meinem Minimum Sinn von diesem Sonnenaktivitätszyklus, also ein Magnetfelder ist einfacher Dipol, regelmäßig.
00:13:47: Und sie haben recht, die Sonne dreht sich auch ja von uns aus gesehen ungefähr einmal in siebenundzwanzig Tagen mit eigener Achse.
00:13:55: Und sie hat jetzt also die differenzielle Rotation, beim Equator bewegt sich schneller und zwar wirklich nicht nur ein Winkelgeschwindigkeit schneller sondern absolut schneller.
00:14:03: Dadurch wird dieses Magnetfeld dann irgendwie aufgedreht über die Jahre.
00:14:07: Jetzt ist er aufgezogen, wenn es stark genug ist bricht's durch und macht diese Sonnenflecken.
00:14:12: Da wir jetzt lokal große Unterschiede haben, weil wir lokal sehr große Magnetfelder haben, sehr starke Magnetfeller und dicken viel Energie speichern Und der Prozess bei den Sonnenadaptionen ist eher, wie wird dann plötzlich diese große magnetische Energie die vorhanden ist freigesetzt.
00:14:27: Für zur Aufheizung, gesagt die Sonne, die Oberfläche, der hat 5500 Grad Celsius.
00:14:32: Wenn wir dann für das Aufheizen sprechen in den äußeren Schichten der Corona, die man bei der Sonnenfinstere sehen kann, dann sprechen wir von Millionen Grad oder so und es kann sich aufheizen auf zehn Millionen.
00:14:43: Und das sind dann sehr lokale Phänomene.
00:14:45: Aber da spielt die Rotation der Sonne doch eine wichtige Rolle.
00:14:48: Wenn wir sie sehen, sehen wir halt so Sonnenflächen, die können Wochen oder Monate leben auf der Seite von uns zugewahnt und dann drehen Sie sich auf die Rückseite der Sonnen.
00:15:00: Jetzt bleibe ich vielleicht nochmal kurz bei Ihnen... Wenn man sich die Himmelskörper anschaut, als interessierter Mensch den Mond kannst du ihn gemütlich anschauen.
00:15:10: Die Sterne kannst du gemütliche anschauen.
00:15:12: bei der Sonne ist das nicht so trivial.
00:15:14: Du kannst zwar den Sonnenuntergang vielleicht genießen aber während des Tages weiß jeder schaut man besser nicht in die Sonne.
00:15:22: und ich würde jetzt einmal ganz leidhaft vermuten dass es im Grunde für die Experimente auch ein gewisses Problem ist, dass die Sonnes so ist wie sie ist wie der Mond.
00:15:34: Vielleicht können Sie das ein bisschen erklären.
00:15:36: und was in diesen Missionen vielleicht auch so herausfordernd macht, dass man sich die Sonne untersuchen kann?
00:15:44: Völlig recht!
00:15:45: Man sollte nie mit freiem Auge in den Sonnen schauen.
00:15:47: ja, weil das Licht ist aber viel zu stark.
00:15:49: Wenn wir es mit Teleskopen beobachtet, also so wie oben auf der Kanzel dann kommen auch Neutralfilter rein, der einen großen Teil des Lichts schon einmal wegfiltern damit man nicht zu viel Aufheizung hat im abbildenden System.
00:16:05: Bei anderen Missionen kann es noch schwieriger sein, wie so wie Solarorbiter
00:16:10: Pflicht auch auf einen stark elliptischen Bahn kommt auf Null, drei astronomische Einheiten.
00:16:17: Astronomisch-Einheit ist Entfernung von der Sonne zur Erde.
00:16:19: Das ist ungefähr bei der Merkurbane.
00:16:21: Das heißt,
00:16:21: das ist mal bei uns bei der Erde dann wieder ganz nahe wieder merken und weg.
00:16:24: Und wenn ich so nahe bin, dann ist natürlich die Hitze, die von der Sonne kommt.
00:16:28: Die ganze Strahlung ist noch viel verstärkter.
00:16:30: Deswegen, dass die Mission zum Beispiel ein sehr starkes Hitzeschild vorne hat, damit wirklich der Teil wegkommt und in nur sehr kleineren Öffnungen vorne oder hinter die Instrumente sind, damit die nicht zuviel von dieser Hitze abkriegen.
00:16:43: Aber natürlich brauchen sie das Licht der Sonnen, was wollen wir beobachten?
00:16:46: Die Sonne, wie wir das schon angesprochen haben, ist ja in gewisser Weise die Grundlage von euch, dass wir überhaupt da existieren.
00:16:54: Vielleicht können Sie ein bisschen klären und erleitern, wie ist jetzt die Rolle konkreter Sonne?
00:17:01: Und wie sehr sind wir eigentlich darauf angewiesen, dass sie immer kontinuierlich arbeitet.
00:17:07: Vielleicht kann man das ein bisschen erklären was passieren würde wenn ich zum Beispiel flackern würde oder so.
00:17:13: Ah ja, das finde ich gut.
00:17:14: Lachen Sie nicht!
00:17:15: Es gibt Sterne, die flackern. Sehr sehr viele Sterne im Universum flackern, nämlich die roten Zwergsterne.
00:17:20: Von denen gibt es wirklich sehr viel mehr als sonnenendliche Sterne.
00:17:25: Das sind bösartige Artgenossen.
00:17:28: also wenn wir um einen roten Zwergstern kreisen würden dann hätte vermutlich in der Frühzeit unsere Existenz dieser rote Zwerge in unserer Atmosphäre aberotiert und mit dem Leben auf der Erde wenigstens geworden.
00:17:41: Gleich blöd wäre, wenn es jetzt statt unserer Sonne entstehen wär das ja viel größer und schwerer ist.
00:17:48: Drei mal so groß viermal so groß die leben nämlich nicht lang.
00:17:51: Geht sonst auch.
00:17:52: bei Sternen geht's aber wie Menschen.
00:17:54: Wenn man zuviel ansetzt dann reduziert das möglicherweise.
00:17:57: Die Lebensdauer lebt nicht so gesund.
00:17:59: Und also bei Sternern ist er aber drastischer.
00:18:03: Die würden nicht lange genug leben dass genug Zeit für Lebensentstehung braucht.
00:18:07: Also ein Stern mit drei Sonnenmassen wär glaub ich schon weg.
00:18:11: Also noch diesen viereinhalb Milliarden Jahren, das jetzt unser Sonnensystem gibt.
00:18:16: Wir haben eine super Sonne!
00:18:17: Müssen wir wirklich zufrieden sein.
00:18:20: und wir leben auch in einer Zeit wo die Einstrahlung für uns auch sehr gut passt.
00:18:23: Unsere Erde hat dankungswerte Weise ein Magnetfeld, dass man von diesen Ausbrüchen stürmen, die vor der Sonne kommen weit gegen geschützt sind.
00:18:32: Das geht um die Erde rum, es tut uns nix.
00:18:34: Planeten ohne Magnetfelden werden von dem ziemlich abgereben.
00:18:38: also das ist einmal super fein ja Und die Sonne war auch am Anfang noch nicht so heiß wie jetzt.
00:18:44: Also das ist auch, Sterne werden im Laufe von hunderten Millionen Jahren allmählich immer heißer.
00:18:52: Das heißt ... Warum?
00:18:55: Das hat was mit dieser Kernfusion im Inneren zu tun.
00:18:57: Es freut sich in den Inneren immer mehr Helium an und es tut nichts.
00:19:01: Das kann nicht diese Kernfussion machen.
00:19:04: Es gibt keine Strahlung ab!
00:19:05: und wird deswegen zusammengequetscht.
00:19:07: Wenn man Gas zusammen quetscht, wird es heißer.
00:19:11: Wenn das Gas heißer wird, treibt die Kernfusion aber noch stärker an.
00:19:16: Und deswegen, je mehr Helium schon im Kern ist, desto heißer kann dann allmählich den Sonnenstrahlen über sehr lange Zeit.
00:19:25: Vor ein paar hundert Millionen Jahren hat die Erde weniger Sonnennstrahlung abgekriegt.
00:19:32: Es war trotzdem heiß, weil wir mehr CO² gehabt haben.
00:19:35: Also das CO2 gleicht das ziemlich aus und in Zukunft wird es dann allmählich im Laufe von hundert Millionen Jahren durch diesen Effekt immer heißer.
00:19:45: so nach einer halben Milliarde Jahre in etwa dürft bei uns Schluss sein.
00:19:49: Dann verdampfen unsere Meere Und dann wird kein Leben mehr auf der Erde geben können.
00:19:57: Aber das ist weite weg.
00:19:58: Da gibt es andere Prozesse, die bei der Erdewärmung momentan eine größte Erholung spielen.
00:20:03: Wenn wir die Sonne mehr außen verlassen in den nächsten paar Zehntausend Jahren hält sich die Bravstil und da wird sich nicht viel ändern an der Energie, die von der Sonne sonst kommt.
00:20:14: Und das sind keine plötzlichen Überraschungen denkbar?
00:20:17: Keine Ahnung!
00:20:17: Da ist ja irgendetwas aufgewirbelt und dann zack wie ein Ampelmann ausserhüpft nix
00:20:24: Nein.
00:20:24: Also ich würde sagen, das sind wirklich immer ganz regelmäßig weiter auf der Sprechung von Jahrhundert Millionen Jahren.
00:20:32: und wenn wir die Sprechen von diesen Magnetfeldern können sich schon gibt es immer wieder mal auch große Ausbrüche davon haben ein bisschen Respekt weil man zur Gesellschaft dort etwas stärker von Technologie abhängig ist und diese aber sehr stark auf diese Sonnenausbrücke kann reagieren.
00:20:49: Aber das sind auch, sagen wir mal überschaubar.
00:20:52: Wir können auf der Sonnensmagnet-Feld messen und ausrechnen wie viel Energie da drinnen steckt.
00:20:57: Das heißt, wir können Abschätzungen von der maximalen Energie geben die in solchen Prozessen mit einem riesengroßen Flair oder Coronalmaßenauswurf abgegeben werden können.
00:21:07: Und das ist überschauber.
00:21:08: Es ist nichts was jetzt plötzlich...
00:21:11: Ja, aber das ist jetzt schon wie ein Punkt.
00:21:13: Ich meine diese Auswürfe und die uns dann erreichen auch Sonnenwind und da gibt es so ein paar Stichwörter.
00:21:21: Man hört immer wieder eine gewisse Gefahr dabei was für sie das Leitungen zahnbrechen oder dass Satelliten gestört werden.
00:21:29: vielleicht kann man das ein bisschen genauer erklären.
00:21:32: ich glaube das wird zusammengefasst mit dem wir Weltraum wettern.
00:21:35: Das ist irgendwie... Aber vielleicht können wir da ein bissel genauer klären.
00:21:39: Ja,
00:21:42: das Ganze zu tun.
00:21:43: Aber
00:21:43: Sie auch?
00:21:44: Also ich meine ... Das ist jetzt nicht exklusiv!
00:21:48: Genau.
00:21:49: Hat eben zu tun mit diesen Eruptionen.
00:21:51: Wenn man es mal knettfällt auf der Sonne dann kann so was wie zum Kutsch loskommen.
00:21:54: Es kommt eine Knetschelle so zusammen und da können die verschmelzen.
00:21:57: Dann kann sich das ablösen, was da passiert ist, dass plötzlich wirklich Plasma, das ist ein ionisiertes Gas wo jetzt Elektronen und Protonen frei sind, kann aufgeherzt werden auf Millionen, zehn Millionen Grad.
00:22:08: Das macht schon mal erhöhte Strahlung jetzt im Röntgenbereich, im UV-Bereich.
00:22:11: Das ist eben der Fliehrausbruch her.
00:22:12: Dann kann das Magnet von abgeschnürt werden und in ins Weltall quasi geschleudert mit Geschwindigkeiten von Millionen von Keimfahrern.
00:22:21: Kann es dann vor der Sonne, wenn's auf uns zugerichtet ist, uns treffen können?
00:22:24: Auf die Seite gehen!
00:22:25: Wenns uns trifft, dann ist das schnellsten Volleintag später zwei Tage, drei Tage... Und dann kommt es wieder zu einer Wechselwirkung von dem Magnetfeld, das von der Sonne mitgenommen wird.
00:22:34: Mit diesem schützenden Erdmagnetfeld.
00:22:36: Das wir zum Glück haben.
00:22:37: Ja?
00:22:37: Das ist gut weil sonst würde uns wirklich hart reifen.
00:22:40: und da ist wieder.
00:22:41: wenn das Magnetfelder Erde so ist und das von diesem Coronalmaßenauswurf ist so Dann können die miteinander verschmelzen.
00:22:48: Was dann passiert ist dass ein Teil des Erdmanknets fällt quasi geschwächt wird.
00:22:53: Wenn sie beide in die gleiche Richtung gehen basiert nicht viel.
00:22:55: Aber wenn Sie so kommen und das ist der schwierige Teil für uns vorherzusagen wie die kommen Da kann ja das Magnetfeld die Erde geschwächt werden.
00:23:01: Es kommt zu geermagnetischen Stürmen, es kommt zur Aufheizung von der äußeren Schicht wo jetzt auch die Thermosphäre ist, die Ionosphäre oder die Satelliten sind.
00:23:11: Die können plötzlich in ihrer Bahn noch innen kippen weil dort wenn sich aufheizt, dehnt sie die Atmosphäre ein bisschen mit zwei draußen vierhundertfünf Kilometer, ist er ein bissel dichter.
00:23:20: Es war super wackel, aber trotzdem ein bissl dichter und mehr Reibung und plötzlich sinken die doch unten.
00:23:25: Das wollen wir nicht!
00:23:26: Die könnten da überhaupt wissen... Passiert ist, 2022 waren von Space X war, wo da von der 49 quasi gerade ausgelassenen Satelliten von der Rakete 40 verglüht sind.
00:23:37: Weil das eine Sonnenstunde richtig berechnet war, plötzlich waren die viel zu weit unten, sind sofort verglütet.
00:23:42: Das will man nicht, ja?
00:23:43: Und auch will man wissen, wenn ein Satellit an einer anderen Position ist – wo ist er?
00:23:47: Wenn jetzt sagt man Navigationssatelliten, ich weiß nicht genau, was der ist, dann ist die Position, die wir dieses Satellitten geben natürlich auch völlig falsch.
00:23:55: Und das sind Sonnenstürme!
00:23:56: Und wie gesagt, diese Magnetfeldverschmelzung macht unter anderem auch die Polarlichter.
00:23:59: Das ist auch ein Teil.
00:24:00: Weil das Magnetschild vorne verschmelzt, dann in der Rückseite von dem Magnetosphäre gezogen wird dort wieder verschmelz, steilchen werden beschleunigt und wir machen dann dieses fluoreszierende Licht von den Polarlichtern.
00:24:10: Das man weiß noch nicht, ob es jemand gesehen hat letzten Jahr auch in Österreich einen extremen Event Ausbruch zu sehen gewesen sind.
00:24:18: Ich meine vielleicht... ich sitze ja wahrscheinlich eher blöde Frage aber Aber wie können das zum Teil messen?
00:24:25: Wir erleben die Auswirkungen, aber dagegen machen kann man im Grunde nichts.
00:24:30: Also wir können jetzt eine Energieschutzschild aller Raumschiff-Hinterpreise aufbauen und das Ganze abschirmt.
00:24:35: Das ist eh unser Magnetfeld eigentlich.
00:24:37: Das heißt es kann.
00:24:39: Aber im Grund sind das Gewalten. Man kann messen und sich vorbereiten.
00:24:43: Man versucht natürlich einerseits von der Erde aus zu messen andererseits hat man eben auch mehrere Sondenmissionen, Satelliten an bestimmten... Satelliten ist der falsche Ausdruck also Messinstrumente an bestimmten Positionen im Sonnensystem, die solche Ausbrüche erkennen.
00:25:02: Man muss schauen, dass man die Bahn versteht.
00:25:05: Das ist auch nichts ohne.
00:25:06: Die Bahn, den er nämlich so einen Ausbruch nimmt, geht nicht einfach geradeaus sondern bewegt sich wie alles im Sonnensystem rund um das Sonne herum wird aber abgelenkt durch die Magnetfilter, die schon da sind weil sie alle geladene Teilchen sind.
00:25:20: also es ist gar nicht so simpel zu sagen ob uns der wirklich trifft oder nicht.
00:25:24: und im Endeffekt Da kann man relativ kurz vorher, ich glaube momentan sind es wenige Stunden in Wirklichkeit, sagen mit höchster Wahrscheinlichkeit wird jetzt etwas treffen und dann kann man Vorbereitungen treten.
00:25:36: Also man kann die Satelliten in den Ruhemodus stellen, dass sie gerade jetzt nicht arbeiten, aber man kann Astronauten auf der ISS anweisen, wenn sie bitte in die Schutzräume gehen.
00:25:47: zur Not, wenn was ganz Großes daherkommt, eventuell so keine Generatoren ausschalten.
00:25:51: Es gab ja schon einmal ein Event, es ist berühmt geworden das Carrington-Event.
00:25:55: Kennt jemand von Ihnen das Carrinton-Events?
00:25:57: Eine unglaubliche Sache!
00:25:59: Also da war ein so starker Sonnensturm dass tatsächlich Transformatorstationen durchgebrannt sind.
00:26:07: Kommunikationsinstrumente in ganz Kanada ist die Kommunikation ausgefallen.
00:26:13: Ja, es gab wirklich keinen Strom mehr weil... durch die Magnetfelder.
00:26:18: Wenn sich der Magnetfeld ändert, entsteht ein Strom in einer Stromleitung.
00:26:21: und da haben sie den Magnetfelder so stark geändert dass in den Leitungen, die auf der Erde gelegt waren, gewaltige Ströme induziert worden sind.
00:26:30: Das einzige was uns damals gerettet hat ist das es war ... Es war in etwa 1850 also das war vom Stromnetz ja noch relativ harmlos.
00:26:39: Wenn das heute passiert in der Stärke, wäre es wirklich spannend wie wir uns da eigentlich richtig vorbereiten müssten.
00:26:45: Aber dann müssen wir relativ schnell reagieren und eigentlich sehr viel Sachen, sehr rasch abschalten damit dann nicht weißt du ihm wie viele Schäden auftreten?
00:26:54: Die Sonne kann doch ziemlich bösartig auch werden.
00:26:58: Wenn man das heuer, glaube ich in Spanien gibt es ja mal eine ganz große Katastrophalenausfall.
00:27:04: Kann das quasi ein Ort ausreden sein?
00:27:06: Dass man sagt aber die Sonne schult oder sind das schon eher Haus gemachte Probleme?
00:27:12: Es war vor allem nicht geredet worden was der Grund dafür war.
00:27:16: Man hat dann an der Photovoltaik die Schuld gegeben, was so nicht ganz richtig ist.
00:27:21: Das war ein regeltechnisches Problem.
00:27:22: Also schon eigenes Problem.
00:27:24: Die Sonne war nicht
00:27:28: schuld!
00:27:29: Es war kein spezielles Ereignis, sondern es war ein regeltechnisches Problem.
00:27:33: Dass eben das Netz nicht darauf ausgelegt war, gewisse Dinge auszuregeln wie's bei uns wäre.
00:27:39: also wir hätten mit quasi dem selben Phänomen bei uns keine Probleme.
00:27:45: unser Stromsystem wird das ausreichen.
00:27:47: da ist nicht optimal gearbeitet worden.
00:27:51: Das hat jetzt wieder einen solchen Ausspruch oder überhaupt nichts zu tun.
00:27:54: Diese Auswürfe kriegen, quasi gibt es Kräfte die die antreiben und diese Kräften sind magnetische Kräftel.
00:28:02: Es gibt auch manchmal man sieht, wenn man so Protopranzen sieht, man sieht die Hochsteigen, manche fallen nach wieder zurück ja?
00:28:08: Die haben jetzt nicht genügend Kraft gekriegt um wirklich die Sonne verlassen zu können.
00:28:13: Der Kern davon ist immer dass das magnetische Kräfte sind sonst kann nichts anderes sein was diese Auswürfe antreibt.
00:28:20: und tatsächlich ist das Magnetfeld auch mit unterwegs.
00:28:23: ich sage das wird auch abge.
00:28:27: Sie hat sich abgekapselt von der Sonne und kommt in den Weltrahmen.
00:28:30: Und das ist eh spannend, weil sie eine Kerrenken erwähnt haben, die er aus dem Ausbruch auf der Sonnen gesehen hat.
00:28:37: Er hat Sonnenflecken beobachtet mit seinem Teleskop oder durchgeschaut.
00:28:40: Auf einmal sieht er, dass was hell wäre.
00:28:41: Das ist ein Reingrend, um es jemandem zu zeigen und zu sagen wie er draußen war.
00:28:45: War das weg ja?
00:28:46: Das war ein riesengroßer Strahlungsausbruch an Flair, den man normal gar nicht so im Visuellen sieht.
00:28:51: Dann hat's gegeben einen Tag später plötzlich Polarlichter... nicht nur im Norden, sondern auch wirklich nähequater.
00:28:59: Ganz extrem.
00:28:59: die Leute, die haben sich gewundert, warum es miteinander nachthell ist oder so und der hat dann die Vermutung angestellt gesagt das kann doch sein dass es von der Sonne kommt.
00:29:09: Da gesagt er bei der Schwalbe macht da keine Sommer an das oder deswegen.
00:29:12: das war so kleine Schrift also zwei Seiten kann man schön lesen.
00:29:16: weil eben Lord Kelvin, wenn er damals eine wichtige Wissenschaftler war in der Royal Academy in England, da gesagt hat sie es auch ein Blödsinn.
00:29:23: Das kann doch nicht sein dass es von der Sonne magnetische Wirkungen auf die Erde gibt.
00:29:27: Er rechnet das aus... ...das geht nicht!
00:29:30: hat man nicht gedacht, dass das Magnetfeld von der Sonne wirklich abgelöst werden kann.
00:29:34: Teilweise und mit Richtung Erde kaum.
00:29:37: Das passiert bei diesen Ausbrüchen.
00:29:39: Die müssen genügend Energie haben und Geschwindigkeit ausgeworfen werden um die Sonne verlassen zu können.
00:29:45: Weil die vielerhöhere Fluggeschwindigkeit noch hat als bei der Erde.
00:29:48: Der Antrieb für diese Sachen ist so wie sie das Bild aufgesagt haben.
00:29:53: Da zwirbelt sich was auf und dann schnäft es.
00:29:58: Und dann wird Kasperl, fährt das aus oder wie?
00:30:02: Kann man sich das so vorstellen.
00:30:04: Man sieht auf der Sonne auch, wenn jemand schaut ... Das kann da jemand immer gern auf seinem Kanzel heben.
00:30:09: Man kann dort Führungen machen und durchsehen sehen die Sonne ist im Rot.
00:30:13: Da haben wir das tolle Teleskop in H-alpha.
00:30:16: Da sieht man also dunkle langgezogene Strukturen.
00:30:19: Ein schweres Gas ist in der äußeren Schicht der Corona, die man sonst zum normalen Fall noch bei den Sonnenfinsten sieht.
00:30:27: Da drinnen eingepähtet ist und das ist schwerer als es drum ist.
00:30:31: Das muss ja dann runterfallen.
00:30:33: Wenn das jetzt da hundertmal so dicht ist wie eine Umgebung, soll es auch einfach runterfallen?
00:30:37: Tut's aber nicht!
00:30:37: Weil es vom Magnettfeld angestützt wird.
00:30:40: Die haben sowieso eine Spiralsstruktur und dieser Spiralstruktur hat eine magnetische Kraft nach oben Die schlützt es.
00:30:47: Wenn das Ganze jetzt aber instabil wird, weil drüber was weggeht oder weil unten das bewegt sich alles auf der Sonne.
00:30:52: Das ist wie ein großer Kochtopf.
00:30:54: Da blubbert alles und das Magnetfeld kommt mit.
00:30:56: Wenn es instabil werden, dann wird's wie rausgeschleppt, ja?
00:31:00: Wie eine Feder, die auf einmal loslauft und quasi das, was sie festgehalten hat nicht mehr da
00:31:06: ist!
00:31:06: Das haben wir nicht vorher besprochen, weil es mir in Wahrheit jetzt erst reinfällt.
00:31:11: Aber was
00:31:11: passiert wenn die Sonne von heute auf morgen aufhören würde zu leuchten?
00:31:15: Was passiert dann?
00:31:17: wie schnell oder wie lang könnten wir da überleben?
00:31:21: Ein Wochen, ein Monat, ein Jahr...
00:31:24: Also wenn die sonne ausschaltert ist es... Die Sonne ist ja in Distanz acht Lichtminuten weg, also wir haben noch acht.
00:31:33: Mit der Zeit, wo wir noch nichts mitkriegen.
00:31:35: Wir werden es immer nach leuchten Seen und die Wärme spüren.
00:31:38: Aber in dem Moment, wo die Sonne weg ist ... Auf der Erde alles weg.
00:31:43: Es gibt keine Lichter, kein Wärmel.
00:31:45: Ja, aber ich sehe einen Nacht-Tag als Sonntag.
00:31:47: Ich glaube,
00:31:51: das ist ein guter Punkt.
00:31:53: Das sind wir auf der Nachtseite, aber da haben wir immer gut so den Punkt, dass die Atmosphäre sich etwas speichern.
00:32:01: Und die Energieeinstrahlung auf der Erde.
00:32:04: Ich glaube, das muss nicht dauern.
00:32:05: Also wir kriegen einen Kilo Watt pro Quadratmeter von der Sonne.
00:32:10: Wenn einen Quadratmetern plötzlich nicht mehr da sind, dann beginnen wir sehr schnell auszuküllen.
00:32:17: Die Erde leuchtet ja, gibt eine Strahlung ab und die gibt weiter dann eine Strahlung ab.
00:32:22: Das kühlt einfach dann rasant aus.
00:32:25: Und vom Inneren der Erde, du hast so viel Hitze drin.
00:32:28: Aber das kommt kaum raus!
00:32:29: Also die Erde ist sehr gut isoliert.
00:32:32: Deswegen ist sie in den Inneren immer noch blutzlüssig.
00:32:34: Das heißt es wird doch rapide schnell auskühlen.
00:32:39: Zeithorizant wie lang das genau dauern würde bis dann das Leben auf der Erde aus wäre, trauen wir jetzt nichts sagen.
00:32:46: Ich sag
00:32:47: die Autiane würden am meisten ... also Wärmeenergie noch speichern, ne?
00:32:50: Es braucht wie lange.
00:32:52: Man kann sich jetzt vielleicht denken, dann hört es mir halt ein bisschen und bleibt mit den heißen Sitzen.
00:32:57: Aber ich nehme an, dann bricht ja alles andere auch zusammen.
00:33:00: Die Nahrungsversorgung wird über gut so der Land gibt's ja keine Ernte mehr.
00:33:05: Wenns kein Sonne mehr gibt, ist keine Ahnung welche Effekte das sonst noch haben könnte.
00:33:11: wo man sagt, dann hilft alles nix
00:33:14: mehr.
00:33:14: Und die Sonne treibt dort das Wetter an, in effekt die Meeresströmungen an... All das sind Energie an, was wir haben.
00:33:22: Es ist eigentlich alle Sonnenenergie in irgendeiner Form.
00:33:25: Der Wind ist eigentlich umgewandelte Form der Sonne-Energie.
00:33:28: Pflanzen, wo man am Baum verheizt, ist dies im Grunde umgewandelt die Form von Sonnennergie.
00:33:33: Weil der Baum wächst ja durch den Energie des Sonne.
00:33:36: Also all der Energieformen, die wir auf der Erde haben, sind von der Sonnung abhängig.
00:33:41: Also wie immer so fasziniert wird... Da reden wir immer von ungeheulen Dimensionen, also die Sonnenmännchen schaust du so eine ebte Kugel.
00:33:51: Aber in Wahrheit sind ja diese Protuberanzen
00:33:54: usw.,
00:33:54: das sind ja riesige Ereignisse, die viel größer als die Erde sind.
00:33:59: Vielleicht kann man das ein bisschen beziffern, warum es da eigentlich geht und welche Dimensiones das haben kann.
00:34:07: Jetzt rein von der Ausdehnung
00:34:09: und so weiter.
00:34:09: Die Sonne
00:34:10: hat ja
00:34:12: einen Durchmesser von einer halben Million Kilometern, weil wir uns die Erde im Session gehabt haben.
00:34:20: Da kann man auch hundertmal, dass er daneben reingeben in der Distanz und wenn man sich auf das Scheibe anschaut zur Protoberanzen, dann können ein Viertel dieser Sonnendurchmesser die größten erreichen.
00:34:32: Das heißt, da sind wir bei hunderttausenden Kilometeren, so zu vergleichen mit der Erde, mal sieben tausend Kilometer Radios.
00:34:41: Und weil sie dieses Bild von den Brodeln einen Kochtopf verwendet haben, vielleicht kann man das noch ein bisschen genau erklären.
00:34:50: Wo brodelt da was?
00:34:52: Ist da überall diese Kernkraftmechanismen tätig oder ist es nur im Innersten und blubbert das dann rauf?
00:35:01: Also wie stellt man sich das vor?
00:35:03: Man kann nicht weitereinschauen vermutlich.
00:35:09: Es gibt
00:35:10: ja Seismologie, wo man wirklich außen Wellen misst.
00:35:12: Wo man beim Erdwellen Seismografie Rückschlüsse ziehen kann.
00:35:16: Das war es schon sehr genau weil alles was dort passiert bestimmt die Energie die aufgestrahlt wird und die können wir sehr genau messen.
00:35:24: Und wir haben jetzt im Innersten, so einem ersten Viertel in diesem Kern.
00:35:27: Da passiert das die Kernfusionen, wo wirklich Wasserstoffkerne ganz dann zur Heliumkerne fusioniert werden und es hat vier Wasserstoffkernemochen an Heliumkernen und der ist ein bisschen leichter als die Summe von diesen vier Wasserstoffkernen und das wird Energie umgesetzt.
00:35:41: Das sind die brühmter Einstellenformel des E ist gleich MC quadrat.
00:35:45: Das was dann massiv verschieden ist mit Energie umgesetzt.
00:35:48: In jedem einzelnen Prozess ganz wenig.
00:35:50: oder in der Sonne gibt's so viele Atome, dass es sehr viel Energie ausmacht.
00:35:55: Und dann weiter außen wird in diesen Prozessen Kernfusionen Gamma-Strahlung erzeugt.
00:36:00: die wird nach Außentransportiert und jetzt überglaubt.
00:36:03: das Photon kommt ganz schnell durch mit Lichtgeschwindigkeit.
00:36:05: Das stimmt aber nicht weil die Dichte ist so groß, dass dieses Gammaphoton jeden Zentimeter mit etwas zusammenstoßen wird im Elektronen und gestreut werden.
00:36:13: Das braucht fast hunderttausend Jahre daraus.
00:36:16: Und weiter Außen wird das irgendwann ineffizienter was dann anfängt.
00:36:20: Wir haben ihnen irgendwie den Wasserstoff quasi ionisiert, das Proton mit Elektron getrennt.
00:36:25: weiter außen ist aus neutral und dazwischen wird dann Energie in es reingesteckt.
00:36:29: Dann passiert so wie beim Kochtopf ich heize was von unten auf mit dem Wasser.
00:36:34: Dann habe ich so eine Gasblase die wieder aufgeheizt Denen sie ein bisschen aus, dadurch dass die ausdehnt, haben sich geringere Dichte.
00:36:41: Deswegen steigt sie nach oben, gibt am Oben die Energie wieder ab und abgestaltet und sinkt dann das Plasma also dem Gas wieder nach unten.
00:36:48: Und das ist was wir Brodeln da kocht, ob Fist genauso wenn man dann halt das Wasser im Kochen kommt, was oben halt brodelt.
00:36:53: Das genaues gleiche passiert bei der Sonne.
00:36:55: Es kann man schön sehen, als diese Anseln granulen, diese permanent alle zehn Minuten wieder um Neubild noch umsteigen und dann am Rand wieder nach unter sinken.
00:37:05: Das heißt, wenn man die Kernfusion abschaltet, dann dauert es hunderttausend Jahre bis das erst wirksam wird.
00:37:13: Das heißt,
00:37:13: hundert tausend Jahr kann man noch gemütlich nehmen.
00:37:17: Er ist sehr extrem strahlend überlegert.
00:37:18: Wenn die Kernfusion wieder abgestopft wird, dann passiert wieder, dass das Innerste also auch schon kauft völlig kollabiert.
00:37:24: Die Kernfusion, das überhaupt Druck gibt, der der Gravitation das Gleichgewicht haltet.
00:37:29: Wenn das nett ist, dann kollabieren das ganz schnell innen.
00:37:31: Und dann kommt so eine Supernova?
00:37:35: Also zu einer Explosion, Sternexplosion und umsteigen?
00:37:39: Ja.
00:37:40: Bei den Sternen, der die Masse von der Sonne hat, dann nicht.
00:37:43: Was dort passiert, das passiert ganz was Komisches, besteht entarte des Elektronengas, dass ja so zusammengequetscht... ...dass dann irgendwie die Teilchen-Elektronen so dicht gedrängt sind wie es die Quantenmechanik nur erlaubt.
00:37:59: Weil es gibt dieses Pauli-Prinzip in einem Zustandsraum dieser Zelle jetzt vom Raum und Geschwindigkeit über nur zwei Elektronen sein können, mit Spin nach oben, oder nach unten.
00:38:09: Und normalerweise ist es alles für lockerer gebackt.
00:38:10: und da wenn ich quasi so dicht gebackte wie die Quantenmechanik fast erlaubt und halte dem dann das Gleichgewicht.
00:38:18: Wenn der Stern auch sehr viel schwerer wäre, eine höhere Masse hätte, kann man so kommen, dass es wirklich in sich kollabiert.
00:38:25: zu einem Neutronenstern wird letztlich auch explodiert, je nachdem ob innen wieder Kernfusion dann so gezündet wird.
00:38:31: Das ist ein starkes, dass es den Sternen wieder zum explodieren.
00:38:34: Oder auch zum schwarzen Loch?
00:38:36: Auch das gibt's.
00:38:37: Und zur Sonne wird nicht zu einem schwarze Loch und nicht zu Supernova.
00:38:40: Gibt's voran?
00:38:42: Sonst war wie weiter ganz blöd!
00:38:45: Ich würde gerne reden, was da so eine Sonne wird.
00:38:48: Weil wir haben nämlich, wie man besprochen hat, worüber ihr seht auch über die Schönheit des Universums gehängt und das ist ja so schrecklich mit dem Ende von einem Stern vielleicht schon einen Mark bei seinen sonnenähnlichen Sternen bevor.
00:38:58: ein ist der schönste Objekt im Universum draußen in einer planetarischen Nebel.
00:39:02: Das Ganze funktioniert ja so wenn es dann wieder zurück geht, dass dann nicht mehr innen heisst.
00:39:08: Im Kern kann mehr Energie produzieren.
00:39:11: dadurch blä sich die Sonne irgendwann einmal auf für zu roter Rieselstern.
00:39:16: Dann beginnt irgendwann, innen das Helium zu zünden.
00:39:19: Den sich auskühlt und sich ab, dann bäbelt es ein bisschen zurück.
00:39:24: Von hundertmal so groß wie jetzt geht's wieder zurück auf so einen Ort.
00:39:27: Sehen wir so groß als jetzt.
00:39:29: Leuchtet also ein paar zehn Millionen Jahre auch noch brav was ich hin... ...und erzeugt dann innen schwerere Elemente.
00:39:35: nicht mehr Helium sondern aus dem Helium Sauerstoff und Stickstoff und Kohlenstoff.
00:39:40: Da haben wir dann drunter um eine Schale, wo noch... aus Helium-M, das funktioniert wird und dann weiter draußen mit dem Wasserstoff Helium funktioniert.
00:39:48: Und dann bläst sich der Sinn nachher mal auf.
00:39:51: Also wir haben zwei Phasen wo die Sonne roter Riese wird und die zweite Phase hält es nicht mehr aus.
00:39:57: also man kann da nichts schwerere Resme fusionieren und die werden dann immer wieder in thermischen Pulsen die Hühlen abgestoßen.
00:40:03: Da fliegt ja quasi der ganze Rand vom Sternes äußere Flick nach außen weg und zur Gruppe weggestoßen meistens so Da sind mal Knetfelder wieder wichtig, auch in verschiedene Richtungen.
00:40:15: Das heißt diese Nebel kriegen wir uns bestimmte Vormände schon oft von der Seite aus so wie Eieruhren
00:40:21: also
00:40:22: so hantelförmig.
00:40:23: Wenn man von oben reinschaut schaut es irgendwie aus wie eine
00:40:25: Röhre wie ein Ring
00:40:26: und innen bleibt jetzt aber genau dieser weißes Werkstern über also diese entartete Materie in der Astronomie auf komische Begriffe.
00:40:33: das ist nichts Schlimmeres die entartende Materie.
00:40:36: wenn ich ein ziemlich cooler Zustand
00:40:38: Wie cool ist er vielleicht, ne?
00:40:40: Ja guck
00:40:40: rein!
00:40:41: Die Dinger sind weit über hunderttausend Grad Oberflächentemperatur haben.
00:40:46: Das heißt die leuchten eigentlich im UV-Licht.
00:40:49: Die geben gar nicht viel Licht im normalen Lichtbereich ab sondern die schüße gewaltige UV Lampe nur mehr so groß wie die Erde ungefähr also nur ein Hundertstel von der Sonne in Größe.
00:41:00: Dieses UV-licht leuchtet jetzt.
00:41:02: diese Gase die vorab gestoßen waren sind an und dadurch beginnen diese Gases aber von selber zu leuchtern.
00:41:08: vor allem der Sauerstoff leuchtet, dann intensiv grünen Tokis.
00:41:13: Der Wasserstoffleuchte droht und diese Farben können wir aus den Fotobildern abbilden.
00:41:19: Sehen kann man es leider nicht.
00:41:21: dazu ist die Farbeintensität nicht groß genug.
00:41:23: Man kann sich die planetarische Nebel anschauen.
00:41:25: Diese Ringe, diese Händen gibt es wunderschöne Objekte mit einer Kamera wenn jeder Interessierte kann das eigentlich färbig ableichten.
00:41:35: Es ist mittlerweile nicht mehr schwer, solche Astrophotos zu machen.
00:41:39: Und diese wunderschöne Objekte sind die Schmetterlinge des Universums.
00:41:44: Wir haben sehr schöne Sterne und werden sehr schön gleich!
00:41:48: Naja jetzt vielleicht auf Frage dazu.
00:41:52: Einerseits kann man sich vorstellen diese Mechanismen, die Sie hier beschreiben, dass man sie heutzutage berechnen kann laut dem Gewisse... Annahmen sind schon Pauli-Prinzip und solche Dinge, die man quasi einstopft in den Rechen.
00:42:06: Und der simuliert dann was passiert?
00:42:08: Aber ich vermute diese Dinge weiß man aber vor allem durch Beobachtungen an anderen Sternen, die schon weiter sein.
00:42:15: Also wo man jetzt schon das beobachten kann, was der Sonne erst bevorsteht.
00:42:19: Weiß nicht wie das ist!
00:42:20: Ja genau.
00:42:21: Die Art und Weise, wie die Astronomie vorgehen kann ist ja nicht bei Scherlensternen an.
00:42:25: Warte doch mal was mit dem passiert?
00:42:27: Weil mehrere Milliarden Euro haben dann doch eher weniger Finanzierung fürs Projekt!
00:42:34: Das heißt wir schauen uns Sterne in mit verschiedenen Massen, verschiedenen Lebensdauern in verschiedenen Stadien an.
00:42:40: Und so hat man rekonstruieren können, wie den solchen Sternenleben verläuft Also dass im Zuerst das Ganze mit einer Wolke beginnt, die allmählich zusammenfällt.
00:42:53: Durch Ingoläuze fährt ein Einfluss und eine andere Gebirbe geworden ist.
00:42:56: Irgendwann wird es dann heiß genug, dass innen diese Kernfusionen anfangen.
00:42:59: Dann ist es erst den richtigen Stern.
00:43:02: Und dann beginnt je noch Masse dann die Entwicklung.
00:43:05: meistens sind die Sterne auch nicht alleine sondern mehrere Sterne und alle Sterne sind ja auch so was wie unsere Sonne also auch solche Gasbälle im Grunde Bisschen verschieden zusammengesetzt, aber im Großteil immer das gleiche.
00:43:17: Wasserstoffhelium und ein paar kleine Reste.
00:43:20: Und anhand dessen wie sich die entwickeln kommt man in verschiedenste Beispiele, Sterne die so und soweit sind wüngere ältere größte kleinere.
00:43:29: Da kann man quasi Statistik betreiben.
00:43:31: da kommt so ein ganz berühmtes Diagramm raus.
00:43:34: Das Hertzsprung-Russell-Diagramm ist sowas wie das Periodensystem.
00:43:38: der Astronomen kann man sagen, da kann man auch bläsen.
00:43:41: Wie ist das?
00:43:42: Welche Arten von Sternen gibt es, was haben die für typischen Temperaturen Helligkeiten?
00:43:47: und an dem kann man eben so ein Sterneleben rekonstruieren.
00:43:50: Aber was genau im Stern passiert, das ist dann tatsächlich, sondern für Sternfysik.
00:43:55: also da gibt's Sternmodelle, die muss man rechnen wenn wir das Ganze ins Innere schauen möchten sozusagen.
00:44:01: Jetzt sind ja sehr aktiv im Bereich.
00:44:04: dass wir also Stern warten selber beobachten will ich damit sagen, das heißt vielleicht können Sie ein bisschen erzählen oder auch was man eigentlich in dem Zusammenhang als Leie, als interessierter Leie vielleicht auch tun
00:44:19: kann.
00:44:20: Oder wenn man sich dafür interessiert und es ist alles muss man da zu NASA und Projekte einreichen.
00:44:26: In einem Andes kann man eben auf ganz verschiedenen Ebenen machen und dann können sie da einen Überblick geben, was dort denkbar ist.
00:44:33: Das war mir die faszinierende Welt der Sterne eintauchen möchte!
00:44:37: Man nennt sich eine Liegestuhl, fährt ein bisschen raus aus der Stadt, irgendwo hin wo es schön dunkel ist.
00:44:45: Wo man den hinstellen darf und genießt einmal einfach diese Sternbilder, dieses Sternenhimmel, den sie über einen drüber gibt die Milchstraße der dann rauskommt im Bereich in dem wir das wirklich noch nicht ganz so hell haben.
00:44:57: Dunkel traue ich mir jetzt gar nichts sagen weil Europa ist wahnsinnig lichtverschmutzt.
00:45:02: also das nehmen wir jetzt wirklich Verschmutzung und das is auch einer eine, die aus der Natur schädlich ist.
00:45:08: Also da ergibt uns nicht mehr wie Astronomen drüber sondern das ist für alle Lebewesen so schlecht.
00:45:12: aber natürlich ja... ...ist es auch fürs gesehen des Nachthimmels der Sterne sehr hinderlich wenn da sehr viel Licht in der Nähe ist.
00:45:20: Aber einfach einmal zuerst schauen wir was gibt's denn für Sternbilder?
00:45:25: Es gibt Stern Atlanten, es gibt einfach so drehbare Sternenkarten.
00:45:29: Es gibt Apps für Sendes.
00:45:30: Da kann man auch mal schauen wo sind denn die Stermbilder?
00:45:33: Wie kann man sie orientieren am Himmel?
00:45:36: Also das ist eines der schönsten Sachen überhaupt, wenn über einem die Milchstraße runterstrahlt und dann sieht man jetzt verfolge ich nachwohl verläuft da Drache zwischen dem Großen und den kleinen Bier.
00:45:47: ja dass man das einmal sieht.
00:45:49: also das ist glaube ich eine der schönste Dinge.
00:45:51: da braucht man kein Ferner dazu nicht mehr fernglas irgendwas wo man sich gemütlich ins Dunkel legen kann.
00:45:57: Aber man kann dann immer auch raffinierte Dinge machen?
00:46:00: Ja, also da ist dann die Skala noch um offen.
00:46:03: Also
00:46:03: das hört dann gar nicht mehr auf!
00:46:05: Das nächste wäre dann, dass wir dann ein Fernglas zur Hand nimmt und rein schon mit einem Fernglass kann man sehr viele... Kindergärten zum Beispiel anschauen, also nicht jetzt dass man die Kinder gestalken geht.
00:46:16: Sterne-Kindergärten natürlich offene Haufen, offene Sternhaufen sind im Bereich der Milchstraße vor allem das Milchstrassebrogens und da sind sehr junge Sterne die gemeinsam entstanden sind so eine Großfamilie sozusagen sondern nur die Kindertorte aus der Mutter Gaswolke die kollabiert ist dort geboren werden gemeinsam, wir sind doch noch Gase da und in der Mitte bei Sternhaufen kann man schon mit einem Fernglas teilweise anschauen Auf der anderen Seite auch so Haufmann-Sterne, wo aber nicht nur ein paar hundert oder tausend drin sind wie in den offenen Sternhaufen.
00:46:50: Sondern hunderttausende oder bis zu Millionen von Sternen die Kugelsternhaufen.
00:46:56: Die sehen so, wenn man sich die Galaxie als Scheibe vorstellt, drüber und darunter.
00:47:00: In sogenannten Haal oder Galaxien.
00:47:03: Das sind die Reste, die übergeblieben sind Und die haben sich dann kugelförmig zusammen geballt, vor allem alte Sterne.
00:47:09: Aber es ist so viele, dass sie so leuchtstark sind, dass man das auch im Nebelfleck schon mit einem Fernglas sehen kann.
00:47:14: Also man kann mit einem Fernglas wunderbare Reisen durch den Sternen hinmachen und da kann man natürlich weiter aufrösten.
00:47:20: Ein Teleskop ein noch größeres Teleskop besonders schönes Noch-noch-größere.
00:47:26: Öffnung ist alles.
00:47:27: Je größer je mehr Licht mehr sammelt, desto mehr sieht man also nicht zur Größerung.
00:47:32: Es wurscht weitgehend sondern... Man will viel Licht sammeln.
00:47:37: oder jetzt gibt es auch bequemere Lösungen eben durch unsere unglaublichen empfindlichen Kamera Chips.
00:47:43: Jetzt gibt's CMOS Chips mit einer normalen durchschnittlichen Spiegelreflexkamera, zehn Sekunden in Himmel belichten und man wird staunen was da alles drauf ist.
00:47:54: also auch das geht.
00:47:56: Das ist dann auch nach oben hin offen bis zu sehr spezialisierten Astro-Kameras wo wir diese unglaublich schönen Bilder anschauen kann, die viele von meinen Kollegen im Astronomen vereinmachen.
00:48:09: Naja aber das führt eigentlich jetzt dazu was sozusagen am High End dann stattfindet?
00:48:14: Sie können sich nicht einfach so ein Länsch durchsetzen Sondern sie müssen ja Projekte einreichen.
00:48:20: Das muss wahrscheinlich jahrelang vorher schon vorgesprochen werden Was auf seiner Sonne denn einmal welche Instrumente da mitflieren werde wann bedienen darf was man da eigentlich genau betrachten will.
00:48:33: Vielleicht können Sie das auch erklären.
00:48:35: und vielleicht in dem Zusammenhang noch ein Seiten Gedanke, das ist schon mal erwähnt ... Aber wir denken ja immer nur an sichtbare Licht aber die Sonne emittiert ja viel mehr!
00:48:48: Und da sind ja Kasteln drauf, die schauen sich andere Sachen auch an.
00:48:52: Vielleicht, dass man diese Bilder erklärt wie funktioniert das eigentlich?
00:48:55: Diese Art der Forschung.
00:48:57: Also ich kann nicht sagen okay morgen machen wir das sondern es ist eine lange Vorbereitung.
00:49:02: Das stimmt, das sind lang vorbereitete Projekte also schon bis zum Anfang.
00:49:07: warum überhaupt Satellitenmissionen.
00:49:09: Die Sonne strahlt zu einem Großteil im sichtbaren Licht.
00:49:12: Das ist wahrscheinlich kein Zufall, warum unser Auge besonders gut funktioniert Aber strahlt auch gerade ins Aus.
00:49:18: Eruptionen von der Sonne gibt besonders stark im räumlichen Bereich, im extremen Ultraviolett.
00:49:22: Wenn ich das beobachten will dann muss ich jetzt raus von der Erde weil die Atmosphäre es absorbiert und das ist gut für uns, weil die atmosphere ist eine Schutzschicht, weil sie absorbiert die Röntgenstrahlung ein großen Teil vom extremen ultraviolett Strahlung oder man muss mit Atmosphäre verlassen.
00:49:38: das heißt man braucht Satelliten.
00:49:40: Das heißt, ich kann im sichtbaren bereich gut von der Erde aus beobachten.
00:49:44: Ich mag einen anderen Wellenlängern, das kann ich nicht.
00:49:46: Das gilt jetzt für die Sonne und andere Sterne noch extremer wie mir schon kopp.
00:49:50: Besonders heiße Sterne, besonders groß sind.
00:49:53: Da verschiebt sie, die ganze Wellenlänge.
00:49:54: dort wurde ein Großteil ihrer Energie abgeben vom visuellen Bereich dann in das UV oder bei den kleineren Sternen, die strahlen mehr am Infrarot.
00:50:03: Das möchte ich dir alles gerne beobachen.
00:50:05: dazu brauche ich die Instrumente auf Satelliten Und am Satellitenprojekt zu starten, das ist eine sehr mühsame Angelegenheit.
00:50:13: Das braucht der Koordination von vielen Personen in vielen Ländern die zuerst mit einer guten wissenschaftlichen Fragestellung kommen dann sagen welche Messungen bräuchte man dazu um diese Frageställungen hoffentlich beantworten zu können?
00:50:28: und dann wie können wir die Instrumente bauen die das messen?
00:50:33: Und es geht oft so an die Grenzen der Technologie ein bisschen dass man Sachen schon Neu ausprobiert, können wir das abzumessen.
00:50:40: Oder ich sage auf der Sonne wie es dabei ist beim Röntendeleskop, dass er auf diesem Salle arbeiter ist, d.h.
00:50:45: STIX, das Spektrometer Teleskope for Imaging X-Rays, und im Röentenbereich kann jetzt nicht so wie bei einem normalen Teleskop ein Linse habe oder einen Spiegel, dass das Licht gebrochen wird, sondern es ist auch hoch energetisch, das wird dann irgendwo dahinten gebrochten.
00:50:58: Da kann ich nicht so einen riesigen Teil darauf geben, da sind wir mit einer anderen Methode.
00:51:05: Gerät entwickelt, hau mich sagen wir so ganzes Konsortium.
00:51:09: Hauptverantwortlich in der Schweiz dass man Wolfrahm ganz feine Kriter ans vorne und hinten und das blockiert die Strahlung.
00:51:17: jetzt haben viele von diesen Gittern und je nachdem wie die Quelle ist ob es so kommt kommt es doch beide durch oder nicht.
00:51:23: Viele von diesen gittern verschieden breit verschieden ausgedehnt, sodass wenn ich hinten messe, wo kommt in welchem Detektor wie viel Strahlung an?
00:51:30: mit eurer Eigenschaft kann man dann zurückrechnen, wo die Quelle war und wie die Quellen grob ausgeschaut hat.
00:51:38: Das sind solche Bogenstrukturen oder das zwei solche Kreise, also Fußpunkte usw.. Das ist ein etwas fuller Imaging.
00:51:46: werden wir eigentlich über großen Radeteleskopen indirekte Prozesse machen, der nicht mehr direkt abbildert?
00:51:53: Und wenn es da Gruppen gibt, die dann bei der ESA einmal so Konzepte einreichen.
00:51:56: Dann wird das meistens mal oder bei der NASA.
00:51:58: In Amerika wird das am ersten Mal abgelehnt.
00:52:01: Da kriegt man Feedback.
00:52:02: Warum ist das vielleicht wissenschaftlich?
00:52:04: Ist es meistens eh vielleicht nicht spannend genug machen kann wissenschaftliche sehr gut aber technologisch nicht gut durchführbar zu schwer zu teuer was immer.
00:52:15: ja und dann geht es mehrere Schritte und dann haben sie oft dass sie dann viele Proposals kriegen Ein paar Aussuchen, die in einer ersten Phase kommen, wo man sagen muss, man kann das grundlegend entwickeln.
00:52:29: Wie man es beschrieben hat und davon werden wieder weniger ausgesucht.
00:52:34: Und oft formieren sich dann der Teams.
00:52:36: Machen vielleicht zwei Ideen eine Mission, weil sie bessere Chancen haben oder besser koordinieren können?
00:52:40: Aber das dauert mittlerweile in des Jahrzehntes von den ersten Ideen bis ... Dinge ungesetztes und allgeschickt werden.
00:52:48: Und dann wird es gestartet, dann kommt's rauf, da machts Messungen?
00:52:52: Und dann wissen ja die Messungen überhaupt erst verarbeitet wie ein Nemeandes wieder nicht im Handumtreng gehen.
00:52:58: Wahrscheinlichkeit...
00:52:58: Nein, das ist ja wieder ganz spannend.
00:53:00: Wie gesagt in der Astrophysik wir haben eigentlich immer zu wenig Information weil wir können dort hingehen oder bei wenigen im Sonnensystem können wir Planeten vielleicht mal hinfliegen etwas messen aber einen anderen Sternentwerk dazu sonnen.
00:53:12: wir können nicht hinfliegend dort messen wie heiß ist es wie stark ist dass man wie dicht es ist dort.
00:53:17: Das geht nicht, das kommt alles aus der Strahlung.
00:53:20: D.h.,
00:53:20: wir messen Photonen als Funktion der Zeit, vom Raum, Energie und vielleicht noch Polarisationszustand.
00:53:27: Das ist die Information, die wir kriegen.
00:53:30: Und dann haben wir immer Informationen, die uns wieder fehlen.
00:53:33: Dann hat man das im Röntgen bereichten, hätte was gerne visuellen.
00:53:36: Es ist oft ein bisschen ein Puzzlespiel fast.
00:53:39: Es gibt unterschiedliche Missionen, unterschiedliche Instrumente, die zeitgleich beobachten allen quasi verstehtlos zu kriegen.
00:53:48: Wenn das ein Flair-Ausbruch hat, dann schau ich unsere Daten vor der Kanzelhöhe und dann schaue ich den STO-Satelliten von der NASA an und schau ob Solarorbiter das beobachtet hat.
00:53:54: Dann schaut man vielleicht irgendwelche Plasmamessungen direkt vor Ort die es später messen wenn das drüber kommt und versuche diese Teile zusammenzusetzen plus mit Rechnung von Modellen die man oft braucht wie Magnetfeld kann auf der Oberfläche der Sonne messen Aber nicht in der Corona, wo es eigentlich brauchen wird.
00:54:13: Weil dort diese Ausbrüche passieren.
00:54:15: Jetzt macht man das ... Bedingungen hat man das drei wektorfeld gemessen, macht dann physikalische Annahmen und extrapoliert das dann in das Volumen raus.
00:54:26: Das heißt, dass kommt da alles zusammen?
00:54:28: Dann kann ich sehen wie passt das jetzt mal damit den Kassibildern die wir jetzt im Ultravioletten haben im reuen Filmbereich, wo man das Plasma abbilden können?
00:54:37: Das ist eine Mischung aus all diesen Aspekten, die man dann bei einzelnen Studien macht.
00:54:41: Weil die Datenerlehren sagen gar nichts.
00:54:44: Also wie ich immer in jeder Wissenschaft nutze ein Daten alleinig gar nix.
00:54:48: und was man damit macht?
00:54:50: Jetzt komme ich noch mal zurück sozusagen zu dem Heer unter Anführungszeichen weil das stimmt natürlich nicht zu dem Amateurzugang.
00:54:59: Das sind unglaubliche Prozesse und da ist auch viel Geld im Spüren usw.. Trotzdem hat man das Gefühl, auch heute noch gelingt es in der Astronomie, dass man als Leie oder relativ mit bescheidenen Mitteln durchaus
00:55:16: auch etwas
00:55:17: beitragen kann zur Forschung.
00:55:19: Also keine Ahnung was sind so Durchmusterungen?
00:55:22: Oder Beobachtungen Bereichen die von der großen Wissenschaft nicht so beachtet werden kommt mir vor... Da gibt es schon Ansätze, worum man sich beteiligt.
00:55:33: Es gibt natürlich Dinge, wo manche unter den Amateurs auch wissenschaftlich beteiligen wollen und das dann auch machen.
00:55:40: Die meisten machen sie nicht einfach um die Schönheit.
00:55:43: Das sind wir ja somit sehr lieb.
00:55:44: Gibt's für die Möglichkeiten?
00:55:45: Man braucht ihn nicht in der eigenen Ferienrohre.
00:55:47: Man kann stärkere Astronomen vereinen.
00:55:49: Man kommt zu uns zum Verein, kriegt eine Einschulung ... Also bei der Sternwarte Steinberg kann man einfach dann hinkommen lernen, wie das funktioniert und dann selber beobachten oder mit dem Support des Vereins.
00:55:59: Einfach mal die Schönheit erleben!
00:56:01: Wir haben auch ein paar Leute, die sind an wissenschaftlichen Arbeiten interessiert.
00:56:05: Mein Kollege zum Beispiel ist immer auf der Welt unterwegs zu den Sonnenfinsternissen mit einer Unmenge an Kameras – ich glaube, es sind mir da vierzehn Kameras mit gehabt, damit er's und macht es sehr gezielt aufnahmen um Bereiche zu fotografieren, die wissenschaftlich von der Erde auch aber auch von Satelliten aus so nicht zugänglich sind.
00:56:28: Weil man kann zwar mit einem sogenannten Chronographen die Sonne abdecken, er kriegt dann nur einen relativ weit entfernten Bereich der Sonne.
00:56:35: bei den direkten Aufnahmen hat man nur knapp über der Oberfläche Bereiche, also Oberfläche, da wollte unsere Strahlung herkommen.
00:56:42: Und so hat der Bereich dazwischen diese gewisse Wissenslücke.
00:56:45: und dort hat es Initiativen gegeben aus Amateur-Astronomen die bei Sonnenfinsternissen sind sowie in den letzten in den USA aber dieser großes Thema ein langer ganzen Linie Aufnahmen gemacht haben wo man eben diesen mittleren Bereich der Corona abbilden konnte.
00:57:00: Das ist so ein Beispiel was sich Amaturende Sonnenforschung einbringen.
00:57:04: Man kann auch die Grundlagen lernen.
00:57:05: Also ein anderes Vereinsmitglied von uns die Geschwindigkeit von Sonneneroptionen.
00:57:12: Das kann man mit Amateurmittel machen, über Spektroskopie und auch dazu spezialisierte Fernrohre, ein Software, das allerdings gratis gibt.
00:57:21: und man kann solche Dinge schon ausmessen und damit lernen wieder wie der Wissenschaftler funktioniert.
00:57:25: Ist jetzt kein wissenschaftliches, relevantes Ergebnis?
00:57:29: Kann man natürlich auf andere Worte besser messen aber man kommt einmal hin in Richtung Wissenschaft, wie es eigentlich funktioniert.
00:57:35: Oder ein Projekt von Detlefartnern auf der Imberger Alm, das ist seit vierzig Jahren ein großes Teleskop-Treffen statt.
00:57:43: Ein Berliner Hobby-Astronom und der fotografiert seit achtzehn Jahren glaube ich einen Objekt.
00:57:50: Mir sieht eins!
00:57:51: Es ist also ein Supernova über Rest.
00:57:53: Also da ist vor achthundert Jahren eben ein Riesenstern explodiert in einer Supernova Und er macht so viele Aufnahmen nur von einem einen Objekt, immer mit den gleichen Kameras wie er noch kam und hat eine Zeitraffilm draus gefertigt.
00:58:11: Wo man die Dynamik in diesen Nebel sieht – Mit einem wissenschaftlichen Instrument wird man nie so viel Beobachtungszeit für ein so Objekt verwenden, das man im Unprinzip schon kennt.
00:58:22: Das ist viel zu teuer!
00:58:23: Das braucht mir für was anderes.
00:58:24: Also solche Nischenbeobachtungen... können Amatöre machen und dabei Erkenntnisse liefern, um die sich dann die wissenschaftliche Astronomie nicht kümmern kann.
00:58:36: Weil es viel mehr gibt als das was eigentlich an mittleren Instrumenten am Personal zur Verfügung steht.
00:58:42: Das ist ein wichtiger Teil der Wissenschaft muss euch im Alles ganz neu und innovativ sein.
00:58:48: Ist auch gut!
00:58:50: Manchmal gehen so langfristig bereckte dann unter, für die kriegt man keine Förderungen.
00:58:54: Ich kann keine Föhrung kriegen einer Berg zwanzig Jahre, obwohl das wirklich notwendig ist, weil ich es mag, wenn ich sage den Sonnenzügel, der dauert elf Jahre einmal und ich brauche noch mal zweiundzwanzig jahre auf, gibt's auch da als bei anderen Sternen.
00:59:04: oder krieg mir nicht die Beobachtungszeit und nicht die Förder mit ihm so was zu machen?
00:59:09: Und da ist ganz wichtig, dass das trotzdem gemacht wird.
00:59:11: Das sind wichtige Beobachtungen, die durch eine Wissenschaft gebraucht werden.
00:59:17: Vielleicht doch!
00:59:19: Ein Punkt, der uns vielleicht ein bisschen von unserer Sonne
00:59:24: wegführt.
00:59:25: Aber natürlich ist das unser Hauptanschauungsmaterial für solche Fragen.
00:59:30: Was meint man am Podium gibt es anderswo Leben?
00:59:33: Wären wir das auch irgendwie in absehbarer Zeit und Unständen entdecken oder Spuren davon entdeckt?
00:59:40: Was würde das bedeuten wenn wir das entdeckten?
00:59:44: Weil wenn wir zu den Sternen schauen, wo sie entdecken und der Stern ist vierhundert Lichtjahre weit weg dann ist ja schon ganz was anderes los eigentlich.
00:59:52: Oder ist es so einzigartig diese Kombination als Sonneabstand der Erde von der Sonne?
01:00:02: Und das ganze Umfeld dass man sagen muss, das ist sehr unwahrscheinlich, dass wir da je Kenntnis haben werden von einer anderen Zivilisation oder zumindest von Leben.
01:00:14: Wir haben einerseits in unserem Milchstraße anschaut und hat die Zweihundert Milliarden Sterne.
01:00:19: Das ist viel, wenn man sich aufstellt wie viele solche Galaxien es gibt.
01:00:23: im Universum sind das noch noch hundert Milliarden.
01:00:26: Wenn wir das Sammeln gibt dann kommen wir von einer Zahl von zehn hoch zweiundzwanziger mit zweiund zwanzig Nullen an Sternen.
01:00:32: das gibt Und die meisten von ihnen haben wahrscheinlich Planeten, weil bei der ... Wenn wir schon gehört haben jetzt ja Sternbilder da gibt's auch unter dem Descheib.
01:00:40: Da bilden sie dann die Planeten raus Und mittlerweile, das ist manchmal gar nicht so ganz bewusst nach.
01:00:46: wie kennen jetzt seit einer Dreißig-Jahre Planeten auf anderen Sternsystemen.
01:00:52: Diese Extrasolarnplaneten, die erst dann also in den Fünfern neunzig entdeckt waren, mittlerweile kennt man schon vor sechstausend.
01:00:58: wahrscheinlich gibt es viel mehr.
01:01:00: Das als Prinzipiell gibt's natürlich diese Planeten wo es Leben geben könnte Wenn wir anfangen, die Wahrscheinlichkeiten dann wieder anzuschauen.
01:01:08: Obwohl mit so einer riesigen Zahl anfängt, wird es irgendwie manchmal schwierig.
01:01:12: Weil der Stern sein vielleicht so was Ähnliches für unsere Sonne nicht viel größer ist.
01:01:18: Dann ist die Lebenszeit zu kurz und kann sich schwer als ein Planetensystem ausbilden.
01:01:24: Dann sollte der Planet irgendwo in der Region sein wie unser Erde.
01:01:27: Da nehmen wir die Habitable Zone, dort war Wasser.
01:01:30: Wenn man uns Leben vorstellt, wie wir das kennen, wollen wir Wasser im flüssigen Zustand haben.
01:01:33: Es ist zu heiß, es ist weiter weg und so kalt.
01:01:38: In unserem Planetensystem ist genau die Erde in dieser Abitabelssonie, kann er von den anderen Planeten.
01:01:44: Dann sollte der Stern nicht zu jung sein oder zu aktiv sein, weil dann kann er wieder, wenn sie Atmosphäre bildet, die Atmosphere weglassen, wenn der Planet zu klein ist oder mehr kann, keine Atmosfere nicht halten.
01:01:54: Das sind schon alles mal Sachen, da gibt's eine Platteektonik auf dem Planeten, sodass klimatisch sich was längerfristig ausbilden kann.
01:02:02: Schon oft... Sache gibt es, ist das wahrscheinlich und dann gibt's alles anders.
01:02:06: Weil wir wissen ja dazu genau wie sich jetzt das Leben dann wirklich gebildet hat wenn sie letztlich irgendwo etwas wie intelligentes Leben bilden als Zivilisation.
01:02:17: Dann war auch noch die Frage, wie lange gibt es überhaupt?
01:02:19: Das heißt, wie wahrscheinlich es ist, wenn wir Jahrmilliarden haben von so einem Stern leben aber zivilisation nicht wie Sie kennen, da reden wir ja von Zehntausend Jahren oder so.
01:02:29: Das ist ein Bruchteil.
01:02:30: Da müsste man Riesenglück haben, dass wir genau in den Bruchteilen hinschauen.
01:02:34: Auch das genauso.
01:02:35: Alles gibt es, was uns anders ist, hätten wir Möglichkeiten dort hinzuschauen und überhaupt zu kommunizieren.
01:02:41: Aber es ist eine wichtige und spannende Frage.
01:02:43: Und das ist jetzt auch schon ein wichtiges Thema bei den Exoplaneten, wo man beim James Webb Teleskop von der Nase ist.
01:02:49: Das größte Teleskop wird im Weltraum.
01:02:52: Von Explaneten kann ich feststellen, dem Stern haupt man dann zieht so Planet vorne.
01:02:58: gerade davor und macht das Licht ein bisschen weniger, dass der Stern aussendet.
01:03:02: Ganz ganz wenig!
01:03:04: Oder ich kann messen, dass den Stern einen Einfluss hat mit seiner Kreationskraft der Planeten auf den Stern, damit er sich auch ein bisschen bewegt, dann sehe wir sie spektral dienen durch den Doppel-Effekt verschieben.
01:03:16: Weil dieser Transmissionsmethod, was man dort jetzt machen will ist in dem Moment, wo kein Planet ist, nehmen wir an, da hat die Atmosphäre, wo er dann so vorne eintaucht dass wir eigentlich das Licht vom Stern benutzen.
01:03:28: Das geht durch die Atmosphäre, durch und wir messen es nach hinten und versuchen das aufzulösen und halt auf quasi Elemente zu suchen oder Spektralien, die darauf hindeuten auf die nur entstehen, wenn es Leben gibt.
01:03:45: Darf ich kurz einhaken?
01:03:45: Es funktioniert dann so, dass von dem weißen Licht was durchgeht fehlt ein bisschen etwas und es fehlt das, was eben die Gase der Atmosphäre dieses Planeten wegschlucken können.
01:03:57: Und an dem was fehlt, also an den Lücken, die wir in dem Licht haben oder den Farben haben kann man rückschließen, welche Gases sind da in der Atmarsphäre des Planeten drinnen.
01:04:07: Da gibt's Modelle, es gibt gewisse Gase, die hinweise auf Lebens sein können.
01:04:12: Also, wenn da Sauerstoff ist.
01:04:15: Wenn du Methanosauerstoff gleichzeitig
01:04:17: in der Apoere ist... Wenn du eine Pyro mache, dann
01:04:18: gibt es
01:04:18: vielleicht CO2.
01:04:19: Wenn da FCKWs drin sind zum Beispiel, die entstehen nicht natürlich, dann sind gleiche Wahnsinnige wie wir dort auf diesem Internet.
01:04:26: Ihre Umwelt verschmutzen kann, würde man sehen möglicherweise.
01:04:30: Das James Webb ist das erste Weltraum-Teleskop, das potent genug ist, dass es wirklich solche Messungen machen kann.
01:04:37: Wir werden bald mehr darüber wissen, wie groß die Wahrscheinlichkeiten für weiteres Leben sind.
01:04:42: Unser Problem ist wir haben immer mit einer Stichprobe von eins – wir selber!
01:04:46: Es kann sein dass wir wirklich eine absurd seltene Zufall sind weil wirklich wahnsinnig viel zusammen passen muss es sich leben entwickelt und stabiler nicht wieder sofort weg ist oder sich gar nicht bildet Kann aber sein, dass das total normal und häufig ist.
01:04:59: Wir wissen es nicht!
01:05:01: Wir bräuchten zumindest eine zweite Fall.
01:05:03: Wenn wir einen zweiten Fall finden würden, können wir davon ausgehen, okay wird häufig sein?
01:05:08: Weil wenn es eben so wahnsinnig viele Sterne Planeten Galaxien gibt dann wird Leben häufig sein.
01:05:14: Aber sagen wir nur in die Stichprobe von Einsam können wir eigentlich redlich nur raten also nur spekulieren.
01:05:21: Man kann vielleicht sagen was man gerne hätte.
01:05:24: Mit anderen Worten würde ich sagen Es gibt genug offene Fragen, es gibt genug Dinge die man auch in Zukunft experimentell untersuchen kann über die man nachdenken wird können und ich weiß nicht ob ich da im Sinn der beiden Experten auch rede.
01:05:40: Ja wie durchaus dass sich das Fach auch in zukunft lohnen wird?
01:05:43: Das wird nicht alles erforscht sein in wenigen Jahren und es wird durchaus Platz für nahe sein.
01:05:50: Ansonsten darf ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie das auch bei diesen Sonnengetriebenen Hitze ausgehalten haben.
01:05:58: Und ich wünsche einen schönen Tag noch und einen schöner Abend!
01:06:10: Das war die Aufzeichnung der Veranstaltung "Am Puls" zum Thema Sonne im Orpheum Extra in Graz vom 3. September 2025. Zu hören waren Astrid Veronig, Norbert Siller und Norbert Swoboda.
01:06:23: Diese Veranstaltung der Reihe "Am Puls" fand als Kooperation des österreichischen Wissenschafts von FWF mit der Kleinen Zeitung statt.
01:06:31: Weitere Geschichten aus der Forschung und Folgen unseres Podcasts findet ihr auf scilog.fwf.ac.at.
01:06:39: Ciao baba!
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